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Nürtingen

Wein-Erlebnisland auf dem FKN-Gelände?

11.11.2010 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vorsichtige Zurückhaltung im Gemeinderat und eindeutiges Bekenntnis zur Kunstakademie am Standort Nürtingen

Kann die Stadt mit einem alternativen Standort für die Freie Kunstakademie den Weg frei machen für ein Wein-Erlebnisland auf dem ehemaligen Melchior-Areal am Neckar? Diese Frage wird den Gemeinderat in den nächsten Wochen beschäftigen. Die Initiatoren der Wein-Idee präsentierten ihr Konzept am Dienstag im Gemeinderat.

Die Lage am Neckar ist attraktiv: Seit 29 Jahren ist die Freie Kunstakademie auf dem ehemaligen Melchior-Areal angesiedelt. Jetzt denkt die Stadt darüber nach, die Gebäude zu veräußern. Fotos: Holzwarth
Die Lage am Neckar ist attraktiv: Seit 29 Jahren ist die Freie Kunstakademie auf dem ehemaligen Melchior-Areal angesiedelt. Jetzt denkt die Stadt darüber nach, die Gebäude zu veräußern. Fotos: Holzwarth

NÜRTINGEN. Roland Hannemann, langjähriger Geschäftsführer von Weinbaugenossenschaften, und Arne Schumacher, Unternehmensberater, beide gebürtig aus Großbottwar, liebäugeln seit einigen Monaten mit dem reizvollen Standort am Neckar. Die Lage am Neckar und das historische Ambiente der ehemaligen Spinnerei seien geradezu ideal für „ihren Traum“, ein Wein-Erlebnisland, das alle Sinne der Kunden ansprechen soll. Schumacher und Hannemann wollen drei Millionen Euro investieren und die seit fast drei Jahrzehnten von der Freien Kunstakademie genutzte ehemalige Spinnerei Melchior sanieren und ein Wein-Erlebnisland („wir wollen nicht mit Billiganbietern in Konkurrenz treten“) eröffnen. Ihre Idee: Ein Shop-in-Shop-System, in dem 40 bis 60 Weingüter aus deutschen und ausländischen Regionen über 1200 Weine anbieten. Es soll aber nicht nur Wein verkauft werden, auch „Wein-nahe“ Angebote wie Gläser oder Deko-Accessoires sind in sechs weiteren Shops vorgesehen. Darüber hinaus soll eine Weinakademie und in der Villa Gastronomie angesiedelt werden. Ein internationales Restaurant und eine Weinstube, in der es auch „Kutteln in Trollingersoße“ geben könnte, wie Arne Schumacher auf Nachfrage von Reinmar Wipper (Nürtinger Liste/Grüne) bestätigte. „Der Hölderlingarten könnte durch die Renovierung eine Aufwertung erfahren“, so Schumacher, der mit 300 bis 500 Besuchern täglich rechnet und Kundschaft vor allem auch vom Metzinger Outlettourismus abzweigen möchte.


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Melchior-Areal und Hotelpläne am Neckar