Schwerpunkte

Kommentar

Ungewissheit bleibt

18.12.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kulturamtschefin Susanne Ackermann versuchte ihre Enttäuschung zu verbergen. Volkshochschule, Musikschule und Kulturamt warteten am Dienstag vergeblich auf ein starkes Signal des Gemeinderats. Die Sorge, dass der Realisierungswettbewerb für ein Bildungszentrum am Schlossberg nach der aktuellen Diskussion unter den Tisch fallen könnte, ist groß. Die Zweifel, dass eine Lösung in den historischen Gebäuden nicht zusammenpasst mit den Anforderungen an eine moderne Erwachsenenbildungseinrichtung, bleiben bestehen. Den Schub nach vorne, hin zu einer zukunftsfähigen Volkshochschule, den kann die Kulturamtschefin in der anvisierten Lösung nicht erkennen. Im Moment sieht das VHS-Team eher eine Verschlechterung der Situation. Nachvollziehbar, wenn Susanne Ackermann eine moderne Lösung fordert.

Ob allerdings ein teurer Realisierungswettbewerb den großen Wurf bringt, ist ungewiss. Die zögerliche Haltung des Gemeinderats, allein für die Vorbereitung eines Wettbewerbs 60 000 Euro hinzublättern, ist ebenso nachvollziehbar. Denn damit ist es noch lange nicht getan. Der Realisierungswettbewerb – von dem sich der Technische Beigeordnete so viel verspricht – kostet die Stadt noch einmal ein stattliches Sümmchen. Und er bietet keine Garantie, dass sich aus den Vorschlägen die wirklich geniale Lösung herauskristallisiert. Der erste Architektenwettbewerb zum Hölderlinhaus mit dem überdimensionierten Neubau ist vielen noch in unguter Erinnerung.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 64% des Artikels.

Es fehlen 36%



Hölderlinhaus