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Nürtingen

Das Haus soll Hölderlin atmen

29.03.2019 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Thomas Schmidt setzt sich für vorliegendes Konzept ein

Das erneute Donnergrollen aus Nürtingen hat auch Dr. Thomas Schmidt vernommen. Er ist der Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg in Marbach. Viele literarische Gedenkorte hat er konzipiert. Das soll auch in Nürtingen so sein. Im Hölderlinhaus. Die Hälfte der rund 200 000 Euro für die Dichter-Gedenkstätte dort bringt seine Landesstelle zudem ein. Aber jetzt gibt es amtlich aktenkundige Beschwerden, auch von Ingrid Dolde vom Verein Hölderlin-Nürtingen (siehe Artikel oben).

„Tragisch“ sei das, sagt Schmidt. Ingrid Dolde habe sich sehr große Verdienste erworben, als der Abriss des bedeutenden Hauses durch die Stadt verhindert werden musste. Nun aber gefährde sie das Projekt. Dolde will den Bestand des Hauses weitgehend erhalten. Schmidt steht zum vom Gemeinderat beschlossenen Konzept. „Wir wollen den Erinnerungsort in die Zukunft bringen“, sagt er zu diesem Konzept. Geschichte, Kultur und Bildung könnten verschmelzen. Dann atme das ganze Haus Hölderlin.

Materielle Reste als „Anker der Erinnerung“


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