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Nürtingen

„Hoffentlich wird das bald Wirklichkeit“

16.11.2017 00:00, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alle Gemeinderats-Fraktionen sind begeistert vom Konzept der Preisträger des Bahnstadt-Wettbewerbs

Die Umgebung des Nürtinger Bahnhofs soll schöner werden. Da sind sich die Stadträte einig. Einstimmig lobten sie am Dienstagabend in der Sitzung auch die gemeinsamen Pläne der Züricher Architektengruppe Hosoya Schaefer und der Karlsruher Landschaftsarchitekten Agence Ter, deren Entwurf als Sieger aus dem Wettbewerb „Bahnstadt“ hervorgegangen war.

Um das denkmalgeschützte Jugendzentrum-Gebäude herum soll ein attraktiver Bahnhofsplatz mit wenig Autos entstehen.  Foto: Holzwarth
Um das denkmalgeschützte Jugendzentrum-Gebäude herum soll ein attraktiver Bahnhofsplatz mit wenig Autos entstehen. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Die Stadt Nürtingen hatte einen offenen städtebaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil „Bahnstadt Nürtingen“ durchgeführt, dessen Gewinner mit den weiteren Planungen zu beauftragen ist. Das hat der Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig getan. Die Räte beauftragten somit die in der Sitzung anwesenden Architekten aus der Schweiz und Landschaftsarchitekten aus Karlsruhe mit der Erstellung eines städtebaulichen Entwurfes „Bahnstadt“. Im weiteren Planungsprozess sollen dann auch die Bürger in Form einer öffentlichen Stadtwerkstatt in die Überarbeitung des Wettbewerbsentwurfes eingebunden werden. Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist für das erste Quartal 2018 geplant. „Die Bahnstadt spielt eine wichtige Rolle – jetzt und in Zukunft“, sagte Oberbürgermeister Otmar Heirich. „Wir wollen schnell in die Umsetzung gehen“, denn für den Bereich in der Nähe des Bahnhofs sei ein „erheblicher Wohnungsanteil“ vorgesehen. „Und wir wollen schnell Wohnungen realisieren.“ Auch westlich vom Bahnhof wünsche er sich zügig Veränderungen rund um das derzeitige Gelände des Zentralen Omnibusbahnhofes. „Wir wollen auch bei der Handels- und Ladensituation in Nürtingen zu einem schnellen Ergebnis kommen.“ Vor einem möglichen Baubeginn müssten allerdings noch die Planungen zum Hochwasserschutz abgeschlossen werden.


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