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Nürtingen

Stadt wehrt sich gegen Vorwürfe der Bürgerinitiative

22.06.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eine Pressemitteilung schildert die Sicht der Verwaltung zum Bürgerentscheid vom Sonntag

Am Sonntag ist es so weit: Dann können alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt abstimmen, ob der Gemeinderatsbeschluss über den Bau von Anschlussunterbringungen in Reudern und in der Braike realisiert wird oder nicht. Dazu hat sich nun noch einmal die Stadt geäußert. Sie will einige Darstellungen der Bürgerinitiative nicht einfach so hinnehmen.

NÜRTINGEN (nt). In einer Pressemitteilung der Verwaltung heißt es:

„,Die Stadtverwaltung bedauert, dass seitens der Bürgerinitiative der Sachverhalt nicht richtig wiedergegeben wird‘, so Carmen Speidel, Leiterin des Haupt- und Rechtsamtes. Auf den Plakaten und auch in dem Flyer der Aktionsgruppe seien zahlreiche Fehler, erklärt die Juristin.

Auf jeden einzelnen einzugehen, wäre zu umfangreich, deshalb nennt sie nur einige Beispiele. Auf den rosa-lila Plakaten stehe etwa: ,Keine Massenunterkünfte direkt vor unseren Friedhöfen‘.

,Diese Aussage ist einfach völlig überzogen, da es gar nicht um den Bau von Massenunterkünften geht‘, erklärt die Rechtsexpertin der Stadt Nürtingen. So sehe der Gemeinderatsbeschluss vor, dass kleine Wohneinheiten an den besagten Stellen entstehen sollten. Die Menschen würden somit auch nicht ,auf engstem Raum‘ untergebracht, wie es auf dem Flyer der Bürgerinitiative heiße.


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