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Nürtingen

Proteste gegen Anschlussunterbringung

06.10.2016 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtingen nannte weitere Flächen zur Unterbringung von Flüchtlingen – Lautstarker Widerspruch von Zuhörern im Sitzungssaal

Mit rund 600 Flüchtlingen, für die sie bis Ende des nächsten Jahres Unterkünfte zur Verfügung stellen muss, rechnet die Nürtinger Stadtverwaltung. Im Ausschuss für den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft Nürtingen (GWN) stellte Architekt Eckart Krüger die Pläne für drei weitere Standorte vor. Das ging nicht ohne Proteste aus den voll besetzten Zuschauerreihen über die Bühne.

Am Ende des Breiten Wegs am Nürtinger Waldfriedhof soll auch diese Fläche für Anschlussunterbringung genutzt werden. Foto: Holzwarth
Am Ende des Breiten Wegs am Nürtinger Waldfriedhof soll auch diese Fläche für Anschlussunterbringung genutzt werden. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Wenn Flüchtlinge aus den Erstunterkünften des Landkreises ausziehen und ein Bleiberecht haben, können sie sich auf dem Wohnungsmarkt eine Unterkunft suchen. Finden sie keine, ist die Stadt ebenso wie für andere Obdachlose zuständig. Die Stadt rechnet mit monatlich rund 30 Personen, und das bis mindestens Ende nächsten Jahres. Bei der Unterbringung handelt es sich dann in den meisten Fällen um Gemeinschaftsunterkünfte ohne Anspruch auf ein eigenes Zimmer. Pro Person werden mindestens zehn Quadratmeter bemessen, dazu kommen gemeinschaftlich genutzte Sanitär-, Küchen- und Wohnräume.


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