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Landrat mahnt erneut zur Solidarität der Kommunen

17.03.2017 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Kreisverwaltung berichtete im Sozialausschuss des Kreistags über die aktuelle Lage bei der Flüchtlingsunterbringung

„Aussitzen“ oder „Zeitspiel“ (salopp gesagt – das soll keinen Erfolg haben. Vor dem Sozialausschuss des Kreistags ließ Landrat Heinz Eininger gestern Nachmittag keinen Zweifel: Die Solidarität der Kommunen zwischen Alb und Fildern ist gefordert. Und sie wird im Zweifelsfall auch durchgesetzt.

Die Einschätzung von Joachim Gädeke (Freie Wähler), die Verwaltung könne ja angesichts der aktuellen Lage nun etwas durchschnaufen, wurde von der Verwaltungsbank aus mit einem spontanen Lachen quittiert. Peter Keck, Leiter des Amts für Allgemeine Kreisangelegenheiten, wies den Kreisrat darauf hin, dass die Verlegung von Flüchtlingen von der vorläufigen in die Anschlussunterbringung keinen geringerer Aufwand bedeute als die Erstaufnahme.

Es habe sich damit lediglich die Unterbringungsproblematik verlagert. Im Herbst habe es sich bestätigt, dass die Zahl der Flüchtlinge wohl über einen längeren Zeitraum zurückgehe. Auf dieser Basis habe man eine Prognose für den Zeitraum bis 2020 erstellt, „die uns ermöglicht, zu reflektieren, wo wir im Moment stehen“. Man gehe zum Beispiel aus, dass man Ende des Jahres einen „Überhang“ von 566 Plätzen habe. Also noch einen Puffer.


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