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Landrat für ein Einwanderungsgesetz

18.03.2017 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sozialausschuss freut sich über erfolgreiche Sprachförderung

Eigentlich ging es ja „nur“ um die (Erfolgs-)Bilanz eines Programms zur Sprachförderung von Flüchtlingen. Aber am Ende ging es dann doch ums Grundsätzliche: So forderte Landrat Heinz Eininger ein Einwanderungsgesetz.

Von einer „hohen Erfolgsquote“ sprach Sozialdezernentin Katharina Kiewel, Joachim Gädecke (Freie Wähler) hielt das Landesprogramm „Chancen gestalten – Wege in Ausbildung und Arbeit“, das im vergangenen Jahr startete, ebenfalls für „sinnvoll“.

Insgesamt hatten 338 Flüchtlinge zehn Grund- und sechs Aufbaukurse besucht. Bei der ersten Variante erreichten laut Statistik 81,4 Prozent den Abschluss, bei der zweiten sogar 84,8. Etwas skeptischer war Ursula Merkle (CDU). Sie wollte die „Sinnhaftigkeit hinterfragen“ und wissen, ob sich aus diesen Kursen auch ein Ausbildungsverhältnis ergeben habe. Die Antwort der Statistik: 55 Menschen seien in Praktika vermittelt worden – und 30 in Ausbildungsstellen. Darüber hinaus hätten zehn Personen weiterführende berufsbezogene Sprackurse in Anspruch genommen und zwei Ärzte das für ihre Zulassung erforderliche Niveau geschafft.


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