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Laiblinstegstraße 2 wird für Anschlussunterbringung umgebaut

21.07.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Umbau des Gebäudes Laiblinstegstraße 2 zu einer Anschlussunterkunft für Flüchtlinge kommt die Stadt teurer als ursprünglich geplant. Lag die erste Kostenschätzung des Architekten noch bei 625 000 Euro kamen nach detaillierterer Ausführungsplanung unterm Strich 863 400 Euro raus. Wegen der hohen Überschreitung wurden die geplanten Rohbauarbeiten zunächst gestoppt. Überlegt wurde, ob auf den Ausbau des Dachgeschosses verzichtet werden soll oder ein Neubau gar günstiger käme. Der Gemeinderat entschied dann aber, dass das Dachgeschoss ausgebaut wird, weil dort zusätzlich Platz für zwölf Personen geschaffen werden kann. Außerdem gibt es für den Umbau Zuschüsse aus der Flüchtlingsförderung. Der Fördertopf, so Gerd Leisentritt in der letzten GWN-Ausschusssitzung, sei mittlerweile geschlossen und eine Umschichtung der Mittel auf einen Neubau sei nicht möglich. Daher wurde von der Gebäudewirtschaft der Umbau des Gebäudes Laiblinstegstraße, in dem später 42 Flüchtlinge untergebracht werden, empfohlen. Das Gremium sprach sich für den Umbau aus und genehmigte die überplanmäßigen Mittel in Höhe von 80 000 Euro. ali/Foto: Holzwarth

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