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Kreis verzichtet auf 22 Unterkünfte

17.02.2017 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Geplante Standorte werden für Flüchtlingsunterbringung nicht mehr gebraucht – Landrat bietet Kommunen dafür 1200 Plätze an

Der Landkreis Esslingen stoppt 22 Bauprojekte zur Unterbringung von Flüchtlingen. Darüber informierte Landrat Heinz Eininger am Mittwoch im Rahmen einer Bürgermeisterversammlung die Vertreter der Kommunen. Gestern nahm er unter dem Punkt Verschiedenes dazu auch in einer Sitzung des Kultur- und Schulausschusses öffentlich Stellung.

Das Gebiet Heiliger Brunnen in Neckartenzlingen wurde in Überlegungen für eine vorläufige Unterbringung von Flüchtlingen einbezogen, doch rückt der Landkreis davon nun ab. Foto: jh
Das Gebiet Heiliger Brunnen in Neckartenzlingen wurde in Überlegungen für eine vorläufige Unterbringung von Flüchtlingen einbezogen, doch rückt der Landkreis davon nun ab. Foto: jh

Grund für den Baustopp sind die sinkenden Zuweisungen des Landes an die Kreise. „Es kommen monatlich im Schnitt nicht die vom Land vor einiger Zeit noch angekündigten 100 Flüchtlinge, sondern nur noch rund 50 Personen im Kreis an“, so Eininger. Das Land habe deutlich gemacht, dass keine Überkapazitäten geschaffen werden dürfen. Es ist wesentlich an den Kosten der Unterbringung beteiligt. „So schnell, wie wir Unterkünfte aufbauen mussten, so schnell müssen wir sie nun abbauen“, so Eininger. Das betreffe 22 Projekte, von denen man sich ohne größeren finanziellen Schaden noch verabschieden könne. Insgesamt handelt es sich um 2200 Plätze.


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