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Nürtingen

Kompromiss bei Flüchtlingsunterkünften

27.07.2017 00:00, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Gemeinderat spricht sich ohne Gegenstimme für reduzierte Bebauung bei den Friedhöfen in Reudern und in der Braike aus

Ohne Gegenstimme und bei drei Enthaltungen hat sich der Nürtinger Gemeinderat am späten Dienstagabend dafür ausgesprochen, es für die Anschlussunterbringung der Flüchtlinge bei den angedachten Standorten bei den Friedhöfen in der Braike und in Reudern zu belassen – bei geringerer Belegung und mit der Suche nach weiteren Standorten in den beiden Stadtteilen.

GWN-Architekt Krüger stellte am Dienstag zwei verschiedene Planvarianten für die geplanten Flüchtlingsunterkünfte beim Waldfriedhof vor. Die Draufsicht aus der Vogelperspektive zeigt die beiden Gebäude mit der größeren Dachfläche in der Bildmitte. Rechts die Friedhofs-Parkplätze.
GWN-Architekt Krüger stellte am Dienstag zwei verschiedene Planvarianten für die geplanten Flüchtlingsunterkünfte beim Waldfriedhof vor. Die Draufsicht aus der Vogelperspektive zeigt die beiden Gebäude mit der größeren Dachfläche in der Bildmitte. Rechts die Friedhofs-Parkplätze.

NÜRTINGEN. Oberbürgermeister Otmar Heirich war sichtlich erleichtert über die erneut fast geschlossene Entscheidung der Stadträte. Schon beim ersten Beschluss des Gremiums zu dieser Thematik am 11. Oktober 2016 hatten sich die Stadträte einstimmig bei nur einer Enthaltung für die Konzepte zur Errichtung von neuen Wohngebäuden am Breiten Weg in der Nähe des Waldfriedhofs und am Marbachweg in Reudern ausgesprochen. Seinerzeit hatten die Planungen für die Braike noch Wohnraum für bis zu 82 Personen vorgesehen, während beim Friedhof in Reudern bis zu 48 Personen untergebracht werden sollten. Dieser Beschluss wurde nun aufgehoben.


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