Schwerpunkte

Nürtingen

Einst Festungsstadt und nah am Wasser

03.09.2020 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sommerrätsel: Gesucht wird der Ort, in dem Nürtingens Stadtplanerin Susanne Mehlis ihre Kindheit und Jugend verbrachte

Susanne Mehlis leitet seit April vergangenen Jahres das Nürtinger Stadtplanungsamt. Seit 26 Jahren ist sie im Schwäbischen heimisch, ab 1996 zehn Jahre in Villingen-Schwenningen und danach in Nürtingen. Doch wo kommt sie her? Die Lösung dieses Sommerrätsels ist ein Ort, der zu einer großen Stadt gehört, jedoch mit eigener, hunderte Jahre alter Geschichte.

Der Ort selbst zählt heute knapp 244 000 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt datiert aus dem Jahr 1232. Die Altstadt mit restaurierten Fachwerkhäusern zeugt noch heute von einer langen Historie. Vor genau 100 Jahren ging der Stadt-Status verloren. Noch zehn Jahre zuvor wurde allerdings das Rathaus im Stil der Reformarchitektur erbaut, das mit seinem Turm und einer Gesamthöhe von 80 Metern das Stadtbild mit prägt. Eines der herausragenden Gebäude der Altstadt ist eine Kirche, mit deren Bau vor rund 650 Jahren im gotischen Stil begonnen wurde. Ihr Name weist auf einen Bischof und Heiligen hin, der als Schutzpatron unter anderem der Seefahrer gilt, vor allem aber auch der Kinder. Von dieser Kirche breitete sich die Reformation in der Region aus. Die Architektur der Kirche ist ein touristischer Anziehungspunkt. Markant ist ihr Westturm, im spätgotischen Stil errichtet. Nach einem verheerenden Stadtbrand erhielt der Kirchturm eine barocke Spitze, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach wieder rekonstruiert wurde.


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