Senioren-Redaktion

Wer braucht all das Plastik?

07.09.2019 00:00, Von Marianne Erdrich-Sommer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Morgens im Bad die Alltagsroutine: Duschen mit duftendem Duschgel und Haarshampoo, Danach kurzes Eincremen, eventuell etwas Sonnenmilch über Stirn und Nase als Sonnenschutz und zuletzt Zähneputzen mit Zahnpasta und Mundspülung. So bringe ich es in der ersten Viertelstunde des Tages schon auf sieben Plastikbehältnisse – das Badspray fürs Duscheputzen nicht mitgerechnet. „Wie viele verschiedene Plastikarten habe ich da jeden Morgen in der Hand?“, frage ich mich, seit das Thema „Plastik in den Meeren“ so eindringlich diskutiert wird. Wie soll ich mich verhalten, dass „meine Flaschen“ nicht im Meer landen und das Ökosystem schädigen? Wie vermeide ich den Erdöl- und Energieverbrauch, der bei der Plastikproduktion entsteht?

Glasflaschen sind nur sehr bedingt eine Alternative. Sind sie doch schwer beim Transport und fallen sie um oder rutschen aus der Hand, was im Bad oder Dusche gerne geschieht, leiden Wanne und Fliesen sehr. Nun bieten einige Hersteller Plastikflaschen aus hundertprozentigem Recyclingmaterial an. Das, so denke ich, scheint ein guter Weg zu sein. Darauf kann ich als Verbraucherin achten. Natürlich stelle ich mir gleich die Frage: Was passiert eigentlich mit dem Plastik, das ich und andere Bürger penibel genau im Gelben Sack sammeln? Wie kann es eigentlich sein, dass dennoch eindeutig deutscher Verpackungsmüll an anderen Ecken der Erde auftaucht und alles andere als „entsorgt“ ist?


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