Senioren-Redaktion

Vom Umgang miteinander

05.10.2019 00:00, Von Gunther Keller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leider ein nicht seltener Anblick: Im voll besetzten Bus oder der S-Bahn steigt jemand zu, offensichtlich sehr betagt und etwas wackelig auf den Beinen – und niemand steht auf oder bietet seinen Platz an, manche schauen in die Zeitung oder daddeln am Handy, bemüht, nicht zu registrieren, was nicht zu übersehen ist. Ähnlich im Supermarkt – eine junge Frau mit quengelndem Kleinkind auf dem Arm, im Wagen ein Mini-Einkauf. Es wäre gut, sie vorzulassen, zumal man selber mit einem gut gefüllten Wagen in der Schlange vor der Kasse steht.

Beide Situationen appellieren an unsere gute Kinderstube. Hier kann man anderen einen Gefallen tun und hat kaum Umstände damit, das Gebot der Höflichkeit zu erfüllen. Aber solche Überlegungen scheinen in unserer hektischen Zeit nicht hoch im Kurs zu stehen, behindern doch solche Höflichkeiten womöglich das schnelle Vorankommen oder schränken die eigene Freiheit oder auch nur die Bequemlichkeit ein. Gutes Benehmen – ein Auslaufmodell?


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