Senioren-Redaktion

Unvoreingenommen, mutig und zügig entscheiden

05.06.2021 05:30, Von Marianne Erdrich-Sommer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Kanzlerrunden mit den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen haben derzeit sehr hohe Aufmerksamkeit. Das wundert nicht, da die Absprachen, die dort getroffen werden uns alle sehr direkt betreffen. Jeder und jede hat dazu auch eine Meinung. Die einen legen auf Sicherheit und Gesundheitsschutz wert. Aus dieser Gruppe werden die Maßnahmen oft gerügt, dass sie nicht weit genug gingen. Andere haben Angst um ihre Existenz und meinen, mit Hygiene und Sicherheitsmaßnahmen müsse eine stärkere Öffnung möglich sein. Wieder andere pochen auf ihre Freiheit als Grundrecht und negieren die Gefahren des Virus. In dieser Gemengelage mit sicherlich berechtigten Interessen beneidet man diejenigen nicht, die Entscheidungen fällen müssen.

Leicht machen es sich die Spitzen von Bund und Ländern jedenfalls nicht. Sie hören Experten aller Couleur und Fachrichtungen an und tagen weit in die Nächte hinein. Letztendlich gibt es, wie bei den meisten wichtigen Entscheidungen, kein absolutes Richtig oder Falsch. Das Abwägen aller Für und Wider führt zu einer Entscheidung. Manchmal deutlich für die eine Seite, manchmal auch mit ganz wenigen Argumenten, die den Ausschlag für das Dafür oder Dagegen geben. Ein erster wichtiger Grundsatz beim Abwägen ist, die Fakten unvoreingenommen zusammenzutragen und nach jeder Richtung möglichst offen zu sein. Dann kann die Waage gefüllt werden und führt zu einem Ergebnis, das nach allem vorhandenen Wissen die meisten Argumente für sich hat.


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