Senioren-Redaktion

Rechte und Pflichten eines Wiesenbesitzers

08.05.2021 05:30, Von Rudolf Dieterle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Corona-Zeiten zieht es die Menschen hinaus in die Natur, der sie damit aber oft schaden. Muss man also die Natur vor dem Menschen schützen – oder soll sie dem Menschen für seine Bedürfnisse dienen? Glücklich ist der, der ein Grundstück im Grünen hat, auf dem er am Wochenende ein wenig schaffen und danach im Liegestuhl entspannen kann, während die Kinder spielen und am Abend Freunde zu einem netten Grillabend vorbeikommen.

Streuobstwiesen sind aber vor allem Lebensraum für Insekten, Bienen und Vögel. Manchem Stückle-Besitzer ist der Freizeitwert aber wichtiger, erst recht in der Corona-Krise. Naturschützern stellen sich da eher die Haare zu Berge. Je globaler die Welt wird, desto größer ist der Wunsch nach Überschaubarkeit. Frei nach dem Motto: „Meine Wiese, mein Obst, meine heile Welt.“

Aus der Leidenschaft für gesunde Ernährung, Naturschutz und nachhaltige Wirtschaft haben sich viele entschlossen, eine eigene Streuobstwiese anzulegen. Sie lieben es, an der frischen Luft zu sein und alte Obst- und Apfelsorten zu ernten. Trotzdem verschwinden immer mehr Streuobstwiesen, weil sie entweder gar nicht gepflegt oder in einer Weise genutzt werden, die sie ökologisch entwertet. Nach Meinung des Naturschutzbundes müssen Streuobstwiesen als Biotope gesetzlich geschützt werden.


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