Senioren-Redaktion

Ein bisschen mehr Gerechtigkeit!

01.08.2020 05:30, Von Peter Reinhardt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Absolute Gerechtigkeit wird es wohl nie und nimmer geben. Aber Ungerechtigkeit gibt es – größere und kleinere. Wohlgemerkt: wir leben im derzeitigen Deutschland in einem hochwohlgeordneten Ordnungsstaat – man muss sich nur einmal in der übrigen Welt umsehen – da leben auch Menschen.

Und bei uns? Ich finde, auf einem Gebiet ist die Ungerechtigkeit auch bei uns zumindest erheblich: bei den Einkommen. Über soziale Diskrepanzen zu reden, das ist zwar durchaus „in“ – aber über mehr: möglichst nicht! Da können die Parteien im Bundestag lang und heftig darüber streiten, ob der gesetzliche Mindestlohn um zehn oder 15 Cent pro Stunde steigt; aber wenn man in der Zeitung liest, dass gerade wieder dieser oder jener einige Millionen verdient – ist das für niemand weiter erwähnenswert; als wenn überaus hohe Einkommen naturgegeben wären – dabei sind sie so etwas wie eine Schande.

Man könnte mal darüber diskutieren, wie viel hunderttausend Euro Verdienst im Jahr normal – akzeptabel – oder schandbar wären. Braucht irgendein Mensch – eine Familie – je mehr als sagen wir mal: 200 000 Euro im Jahr? – oder gar mehr als meinetwegen 300 000 Euro? Notwendig?

Mein Großvater, Baujahr 1880, definierte einmal: „notwendig“ sei nur, was eine Not wendet. War das so unvernünftig? Braucht jemand notwendig einen Porsche? Einen schweren SUV? Wofür? Und das sind ja bei einigen nur die kleinen Dinge.


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