Senioren-Redaktion

Das Einkaufserlebnis ist ein anderes

04.07.2020 05:30, Von Gunther Keller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zugegeben, ich bin nicht der Shopping-Typ. Einzige Ausnahme: Als leidenschaftlicher Hobbykoch gehe ich gerne auf Wochenmärkten oder in Lebensmittelläden einkaufen. Seit das Coronavirus uns betrifft, ist das Einkaufserlebnis aber ein anderes. Zunächst galt es, sich von Zeitgenossen ohne Maske fernzuhalten. Einkäufe im Supermarkt wurden akribisch geplant, um ja nicht zu lange unter der Maske schwitzend und penibel Abstand haltend sich der Ansteckungsgefahr auszusetzen – von Shopping-Erlebnis keine Spur.

Seit der Maskenpflicht haste ich nun nicht mehr in Rekordzeit durch das Geschäft oder über den Markt, muss aber stärker auf Abstand gehen, den viele, weil sie maskiert sind, nicht mehr einhalten, während sie sich Wange an Wange zu mir in die Kühltruhe beugen (wie im Schlachtereibetrieb!). Auch sind vielerorts die Desinfektionsspender wieder verschwunden – also immer noch keine echte Entspannung. Was allerdings eindeutig besser funktioniert, ist (vorerst noch ?) das Schlangestehen.

Auf den Kauf neuer Kleidung habe ich während des Shutdowns verzichtet, ebenso auf den Gang zum Frisör. Bücher habe ich beim örtlichen Buchladen bestellt, Wein wurde vom Winzer per Post geschickt, anderes (weil sonst nicht zu finden, beispielsweise Toilettenpapier) auch mal im Onlinehandel bestellt. Mir scheint, ich habe das, was nötig ist, möglichst vor Ort eingekauft und eben weniger nach Lust und Laune, aber bewusster konsumiert.


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