Nürtingen

Worte sind die wichtigsten Medikamente

18.05.2012 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klinik-Visite: Die Psychiatrie will möglichst wenig Zwangsmaßnahmen einsetzen, um Patienten nicht zusätzlich zu belasten

Wird der Körper krank, gehen die Nürtinger auf den Säer, leidet die Seele, gehen sie in die Stuttgarter Straße. Dort, zwischen dem Neckar und dem alten Friedhof liegt die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Haus das in vielen Dingen ganz anders funktioniert als das auf dem Säer.

Festhalten statt Fixieren: Chefarzt Roser (links) und Petra Burger-Schwarz (rechts) zeigen, wie diese neue, weniger belastende Methode funktioniert. Foto: jh
Festhalten statt Fixieren: Chefarzt Roser (links) und Petra Burger-Schwarz (rechts) zeigen, wie diese neue, weniger belastende Methode funktioniert. Foto: jh

NÜRTINGEN. Im Einzugsgebiet der Klinik leben 300 000 Menschen, pro 100 000 Menschen gibt es zwei Stationen, erläutert Dr. Martin Roser, Chefarzt der Klinik. Diese Stationen sind nicht wie jene auf dem Säer nach unterschiedlichen Krankheitsbildern aufgeteilt, sondern nach Sektoren. Das bedeutet, ein Patient kommt immer auf dieselbe Station, zu denselben Pflegern und Ärzten.


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