Senioren-Redaktion

Möglichkeiten der Mitentscheidung sollten ausgeschöpft werden

02.07.2022 05:30, Von Marianne Erdrich-Sommer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Preissteigerungen, Öl- und Gaskrise, Teuerungen überall. Das schafft viel Unmut. Im Bürgerbus wurde kürzlich laut geschimpft, dass Geld für die Bundeswehr, aber nicht für arme Rentner da sei. „Wenn ich was zu bestimmen hätte . . .“ war dann zu hören. Sollten wir als Bürger mehr mitzubestimmen haben, stellt sich da die Frage.

Alle vier Jahre Bundestag wählen, alle fünf Jahre Landtag und dann noch Europaparlament wählen – am interessantesten sind da noch die Kommunalwahlen, weil man da viele Kandidaten persönlich kennt. Meine Stimme hat ja überhaupt keinen Einfluss auf die Politik der jeweiligen Ebene, wird oft vertreten: „Die da oben machen ja sowieso was sie wollen“.

Viele Wähler unterschätzen ihren Einfluss auf die Politik. Natürlich hat jede und jeder nur eine Stimme unter vielen. Aber jede Stimme zählt und deshalb wähle man mit Bedacht. Zuerst: welche Grundhaltung wünsche ich mir grundsätzlich? Liberal, konservativ, ökologisch oder sozial? Welche Partei vertritt die mir wichtigen Werte am besten? Aber meines Erachtens genauso wichtig: welche Person wähle ich? Ist sie ehrlich und traue ich ihr zu, die Aufgaben die anstehen aus ähnlicher Haltung heraus wie ich zu bewältigen? Erklärt sie die Beweggründe für ihr Handeln? Die gewählte Politik-Person soll in den vielen Entscheidungen, die anstehen, anstelle von mir entscheiden.


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