Senioren-Redaktion

Mit der App zum Ticket

01.02.2020 05:30, Von Annemarie Schubert — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In beinahe jedem Lebensbereich ist heute die Digitalisierung spürbar. So kommt man auch als Senior kaum ohne Smartphone aus. Beim Bahnfahren ist es äußerst hilfreich. Ich kann mir vorstellen, dass viele schon vor der Zugfahrt zurückschrecken, weil der Erwerb eines Bahntickets umständlich ist. Des Öfteren darf ich am Fahrkartenautomaten helfen, den Fahrschein herauszulassen und vor allem den richtigen Fahrschein auszuwählen. Ich fahre gerne mit den Öffentlichen und inzwischen ist es mir auch ein Hobby geworden, zu helfen.

Früher ging man an den Fahrkartenschalter, dort bekam man Auskunft und die passende Fahrkarte. Heute gibt es solche Service Points nur noch in einigen großen Städten. Mancherorts gibt es noch DB-Agenturen oder Reisebüros, die beraten und Fahrkarten verkaufen, allerdings ist der Verkauf von Nahverkehrstickets für sie unwirtschaftlich geworden. Letzte Woche stand in der Zeitung, dass immer mehr ihre Lizenz aufgeben.

Bleibt also der Fahrkartenautomat am Bahnsteig. Wenn er funktioniert. Dort warte ich bis ich drankomme, der nächste Bahnkunde steht mir eventuell schon im Rücken. Hoffentlich blendet mich die Sonne nicht, sodass ich das Display lesen kann. Nun muss ich den richtigen Fahrschein auswählen. Wie ist es nun mit dem Bezahlen, habe ich das passende Kleingeld oder zahle ich mit der Karte? Endlich geschafft – und schon fährt auch der Zug ein.


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