Senioren-Redaktion

Gemeinschaft neu denken

02.11.2019 05:30, Von Annemarie Schubert — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor Kurzem durfte ich ein Seminar über das Thema Quartier 2020 in Bad Boll besuchen. Dort wurde erläutert, dass die Veränderung der Altersstruktur viele Städte und Gemeinden vor neue Aufgaben stellen. Ein weiterer Aspekt war die Gestaltung des Miteinanders von Alt und Jung in der Stadt. Für immer mehr ältere Menschen sollte die Mobilität und die Pflege in ihrem Quartier – Stadtteil – gewährleistet sein.

Viele Rentner würden gerne die große Wohnung oder das Haus am Stadtrand aufgeben, für Familien freimachen und in eine zentrumsnahe kleinere, seniorengerechte Wohnung umziehen. Man möchte, solange man noch fit ist, belastende Dinge abschütteln und sich das Leben leichter und unkomplizierter machen. Doch solche Wohnungen gibt es derzeit noch zu wenig.

Im Zentrum zu leben, mit Einkaufsmöglichkeiten in erreichbarer Distanz, dem Angebot eines täglichen Mittagstischs, Treffpunkte, Veranstaltungen und VHS-Kurse besuchen, an Sportprogrammen teilnehmen, ja all das wäre schön. Der Treffpunkt Stadtmitte in Wendlingen offeriert ein vielfältiges Angebot. Viele Ältere müssten allerdings überzeugt werden, hinzugehen, vielleicht müsste man sie sogar abholen.


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