Behindertensport

„Ich lebe heute viel bewusster als früher“

31.08.2016 00:00, Von Horst Jenne — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NTZ-Serie Behindertensport (11): Nach einem schweren Motorradunfall schaffte es Thomas Schuwje zum Nationalspieler im Rollstuhlrugby

Der Traum von den Paralympics in Rio de Janeiro ist zwar geplatzt. Aber Thomas Schuwje, Nationalspieler im Rollstuhlrugby, hat sich nur kurz darüber geärgert. Die Freude über die Geburt seiner Tochter Raissa überwiegt alles andere. „Die Begeisterung über dieses Wunder ist megariesig. Ich bin sehr dankbar dafür“, freut sich der überglückliche Papa, der seit einem schweren Motorradunfall vor neun Jahren querschnittsgelähmt ist.

Mittlerweile ist Thomas Schuwje (rechts) eine feste Größe in der Auswahl des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes. Foto: Privat
Mittlerweile ist Thomas Schuwje (rechts) eine feste Größe in der Auswahl des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes. Foto: Privat

Im elften Teil unserer Serie über Behindertensport berichten wir über den 32-Jährigen aus Oberlenningen. Er hadert nicht mit seinem Schicksal, sondern sagt im Brustton der Überzeugung: „Ich lebe heute viel bewusster als früher.“ Er schätze in seinem „zweiten Leben“ auch die kleinen Dinge und könne jeden Tag genießen. Vor seinem tragischen Unglück spielte er Fußball beim Landesligisten TSV Köngen und wurde von Trainer Klaus Fischer im linken Mittelfeld eingesetzt. Er galt als laufstarker und torgefährlicher Akteur. Am 16. Mai 2007 endete seine Laufbahn jäh.


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