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Reportage

Warum schaffen wir es nicht, in Frieden zusammenzuleben?

02.04.2022 05:30, Von Peter Reinhardt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zu unser aller Glück ist der letzte wirklich große Krieg in Europa vor 77 Jahren – nach gewaltigen Verlusten – zu Ende gegangen. Und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung kennt Krieg nur noch vom Fernsehen oder von Computerspielen. Da tut Krieg nicht weh. Der militärische Frieden schien uns allen ganz selbstverständlich und der Slogan „Frieden schaffen ohne Waffen“ war fast etwas wie eine Selbstverständlichkeit. Er ist auch so schön, so edel, und so bequem.

Zurzeit lernen wir aber, dass nicht die Waffen den Krieg schaffen, sondern Menschen. Eigentlich sollte man doch meinen, dass kein halbwegs vernünftiger Mensch einen Krieg will – Kriege sind allemal furchtbar. Warum nun gibt es Kriege? Nun, einer der größten Kriegstreiber der Geschichte war: Hitler. Und ihm sind viele lange Zeit gefolgt – mit schrecklichen Folgen. Unsere Familie ist während des Krieges viermal umgezogen, und dreimal ist das Haus, das wir verlassen hatten, total bis in den Keller zerstört worden. Wir hatten Glück: in der vierten Wohnung saßen wir im ungeschützten Keller und die Bomben schlugen kaum 100 Meter neben uns ein – aber wir blieben unverletzt; „nur“ alle Fenster waren kaputt – und mein Spielzeugkaufladen lag verstreut im Garten. Aber das Zentrum von Magdeburg war nur noch ein einziges Trümmerfeld.


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