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Reportage

„Unser tägliches Brot gib uns heute . . . “ 

21.08.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Staatsrechtler Carl Hoffmann aus Nürtingen und die Tübinger Brotkrawalle 1847. Von Steffen Seischab.

So sah ein zeitgenössischer Künstler den Sturm auf die Tübinger Kunstmühle im Frühjahr 1847. Abbildung:  Stadtmuseum Tübingen
So sah ein zeitgenössischer Künstler den Sturm auf die Tübinger Kunstmühle im Frühjahr 1847. Abbildung: Stadtmuseum Tübingen

Unser tägliches Brot gib uns heute“. So lautet im Vaterunser eine der Bitten an den Herrgott. Schwierig wird es allerdings, wenn diese Bitte nicht erhört wird, zum Beispiel bei Hungersnöten. Dann kommt gern und schnell Gewalt ins Spiel. So geschehen in Tübingen am 3. Mai 1847 bei den sogenannten „Brotkrawallen“. An der gewaltsamen Auseinandersetzung um das tägliche Brot beziehungsweise dessen Rohstoff Mehl beteiligt war auch ein aus Nürtingen stammender Professor für Verwaltungs- und Finanzrecht: Carl Hoffmann. Wie er dorthin kam und welche Rolle er dabei spielte, darum soll es im Folgenden gehen.


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