Schwerpunkte

Reportage

Umzug zum Ersten, zum Zweiten, . . . zum Letzten!

02.10.2020 05:30, Von Horst Matrohs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.“ So lautet ein Spruch von Christian Morgenstern. Hierbei ist nicht nur die sprachliche Verständigung gemeint. Der Mensch zieht dahin, wo er sich wohlfühlt, daheim in seinen vier Wänden, im sozialen Umfeld oder in der weiten Welt. Wer unabhängig ist, zieht vielleicht in die Karibik oder zu seinem Vetter nach Dingsda, wenn es ihm gefällt.

Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so, lässt Bertolt Brecht in der „Dreigroschenoper“ singen. Sie sind anders. Der junge Mensch erlernt einen Beruf, packt seine Siebensachen und verlässt das traute Elternhaus; er zieht in die Nähe seines Arbeitsplatzes. Der erste Umzug ist geschafft. Irgendwann ist die sturmfreie Bude zu klein – Nachwuchs kündigt sich an. Der Umzug muss nicht groß geplant werden. Das neue Zuhause wird neu eingerichtet. Eine Familienwohnung mit Kinderzimmer soll es schon sein. Vielleicht sogar ein Häusle im Grünen mit Gärtle und Gewölbekeller, wenn die Schwiegerleute etwas lockermachen. Die Kinder wachsen auf in freier Natur, werden flügge und gründen selber eine Familie. Mit den eigenen Kindern fährt man gern zu den Großeltern aufs Land. So kann es bleiben bis zum wohlverdienten Ruhestand.


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