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Reportage

Sterbehilfe: Pro und Kontra

01.10.2016 00:00, Von Barbara Späth — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die dieser Tage zu Ende gegangenen Olympischen Spiele für Menschen mit Handicaps zeigen wieder einmal, mit welchen zum Teil gravierenden körperlichen Einschränkungen Menschen leben und sich großen Herausforderungen stellen können. Da lese ich von der belgischen Goldmedaillengewinnerin, die eine schwere Muskelerkrankung hat, die große Schmerzen verursacht und sie an den Rollstuhl fesselt. Sie sagt, sie lebe gerne, der Sport gebe ihr Lebensfreude, aber dass, wenn die Schmerzen nicht mehr auszuhalten seien, für sie die Papiere zur aktiven Sterbehilfe seit 2008 unterschrieben in der Schublade lägen. Dies gebe ihr Ruhe und Würde, dann wenn es zu schwer und für sie genug sei.

Da stellt sich mir die Frage: Was ist Sterbehilfe und wie sieht sie aus? Zunächst wird unterschieden zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe. Aktive Sterbehilfe bedeutet, dass der Tod auf Wunsch des Patienten gezielt herbeigeführt wird. Beispielsweise durch Verabreichung einer Überdosis von Beruhigungs-/Schmerzmitteln, Narkotika oder Ähnlichem. Bei der indirekten Sterbehilfe werden dem Patienten Medikamente zur Linderung der Leiden und Schmerzen gegeben unter Inkaufnahme eines vorzeitigen Todeseintritts. Bei Schwerstkranken können damit schwere Symptome von Schmerzen, Ängsten oder Atemnot gelindert werden. Passive Sterbehilfe heißt: es wird auf lebensverlängernde Behandlungsmaßnahmen ganz verzichtet.


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