Auto

Mazda: Otto mit Selbstzündung

07.09.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(jod) Während Benziner mit Laufruhe, Drehfreude und schnellen Reaktionen auf Gasstöße glänzen, überzeugen Diesel mit hohem Drehmoment und Sparsamkeit. Bisher schlossen sich die Vorteile der jeweiligen Bauart gegenseitig aus. Die Vorzüge von Diesel- und Ottomotor in einem Aggregat zu vereinigen ist so etwas wie der heilige Gral der Motorentechnik – eine Interpretation namens Skyactiv-X befeuert ab sofort den neuen Mazda 3.

Mazdas Mittelweg besteht darin, ein möglichst mageres Benzingemisch nahe an den Rand der Selbstzündung zu bringen – um die Kettenreaktion sodann kontrolliert mit Zündkerzen auszulösen. Das Vorgehen nennt sich SPCCI (Spark Controlled Compression Ignition). Der Einspritzdruck wurde dazu gegenüber herkömmlichen Ottomotoren auf rund 700 bar verdoppelt. Beim Starten und bei Beschleunigungsvorgängen hilft der in den Motor integrierte Starter-Generator nach – ein sogenanntes Mildhybrid-System. Das Ergebnis der Bemühungen ist ein 180 PS/133 kW starker Zweiliter-Vierzylinder, der im neuen Mazda 3 nach WLTP-Zyklus 5,5 bis 6,6 Liter Benzin verbraucht (CO2: 125–142 g/km) und schon heute die 2021 kommende Abgasnorm Euro 6d erfüllt.


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