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Reportage

Kunstformen der Natur

19.12.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Nürtinger Apotheker Carl Beck (1852 bis 1939) als Fossiliensammler – Von Steffen Seischab

Faszinierende Kunstformen der Natur: Ein versteinertes Exemplar der Seelilie „Seirocrinus subangularis“. Foto: wikimedia commons/Ghedoghedo
Faszinierende Kunstformen der Natur: Ein versteinertes Exemplar der Seelilie „Seirocrinus subangularis“. Foto: wikimedia commons/Ghedoghedo

Sie sind weltberühmt: die präparierten fossilen Seelilien des Urweltmuseums Hauff in Holzmaden. Auch wenn man von Versteinerungen nichts versteht, ist man doch von dem Anblick der gigantischen Kolonie der Gattung Seirocrinus fasziniert, die sich, auf einem 13 Meter langen Treibholz angesiedelt, auf einer Fläche von 18 Meter Länge und sechs Meter Breite erstreckt. Auf langen, geschwungenen Halmen thronen die fein gemaserten Seelilienblätter wie wunderbar zarte, filigrane Fächer, sich sanft im Rhythmus der Wellen wiegend. Claude Monet hätte eine solche Szenerie nicht schöner malen können. „Kunstformen der Natur“, so hat der Jenaer Zoologe Ernst Haeckel sein 1904 erschienenes berühmtes Buch mit lithografischen Darstellungen von Lebewesen betitelt und damit darauf aufmerksam gemacht, welche ästhetischen Schätze die Natur uns bietet.


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