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Reportage

Im Taghemd zum Tod

18.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rund 200 000 behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten umgebracht. Eine davon war die gebürtige Neckartenzlingerin Frieda Längerer. Christian Buchholz hat sich auf ihre Spuren begeben.

Eine Außenseiterin der Gesellschaft zur Nazi-Zeit: Frieda Längerer wurde wegen ihrer psychischen Behinderung in Grafeneck ermordet. Dieses Foto von ihr wird im Bundesarchiv aufbewahrt.
Eine Außenseiterin der Gesellschaft zur Nazi-Zeit: Frieda Längerer wurde wegen ihrer psychischen Behinderung in Grafeneck ermordet. Dieses Foto von ihr wird im Bundesarchiv aufbewahrt.

Am 15. Januar 1940 stellt die Landespsychiatrische Anstalt Weinsberg an das Sozialamt der Stadt Stuttgart eine Rechnung über 3,15 Reichsmark: „Für die Patientin Frieda Längerer . . . Zwei Taghemden . . . Wir bitten um Begleichung auf das Konto . . . Unterschrift Direktor N.“ Handschriftlich ist noch vermerkt: „Überwiesen am 17. 1. 1940“. Da hat Frieda Längerer (eine gebürtige Neckartenzlingerin) schon nicht mehr gelebt!


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