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Reportage

Flüchtlinge finden im Kreis Nürtingen eine neue Heimat

14.08.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heute vor sechzig Jahren war der überfallartige Bau der Berliner Mauer das Thema in den Medien. Auch in der Nürtinger Zeitung spiegelte sich der Mauerbau in vielfältigen Facetten wider. Zum Beispiel fanden hier Flüchtlinge aus der Sowjetzone, wie das damals noch hieß, eine erste Bleibe in Freiheit und Sicherheit. Von Volker Haußmann

„Die Lage des Übergangswohnheims im Enzenhardt ist schön. Die beiden Blöcke am weitesten rechts gehören dazu“, las man am 4. Februar 1961 zu diesem Bild in der Nürtinger Zeitung.       Foto: NZ-Archiv
„Die Lage des Übergangswohnheims im Enzenhardt ist schön. Die beiden Blöcke am weitesten rechts gehören dazu“, las man am 4. Februar 1961 zu diesem Bild in der Nürtinger Zeitung.       Foto: NZ-Archiv

Es war ein Paukenschlag: Am 13. August 1961, einem Sonntag, hat das „Sowjetzonen-Regime“ – von einer DDR war in den Medien damaliger Zeit noch nicht die Rede – die Mauer hochgezogen und die Verkehrswege mit Stacheldraht unpassierbar gemacht. In der Nürtinger Zeitung wurde tags darauf ausführlich darüber berichtet. In einem Bericht der Deutschen Presseagentur (dpa) mit der Schlagzeile „Grenzen nach Westberlin abgeriegelt“ las sich das so: „Völlig überraschend und über Nacht ist der Ostberliner Sektor vom freien Berlin abgeriegelt worden. Die Situation in der deutschen Hauptstadt hat damit eine besorgniserregende Verschärfung erfahren.“


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