Reportage

Finger weg von WhatsApp

24.02.2018, Von Sylvia Gierlichs und Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Messengerdienst ist in Baden-Württembergs Schulen verboten – Lehrer wünschen sich sichere Alternative

Mal kurz der Klasse die Mathehausaufgaben per WhatsApp zuschicken? Termine mit den Schülern abstimmen? Klassenfotos weiterschicken? Gar Noten oder das Verhalten von Schülern an die Eltern kommunizieren? Das Kultusministeriums sagt eindeutig: Nein. Und wie funktioniert es in der Realität? Eine Bestandsaufnahme in Wendlingen und Nürtingen.

Foto: Holzwarth

Es ist ein Paradoxon. Schüler nutzen den Messengerdienst schon seit Jahren. Und eigentlich sollen Schüler ja auch von ihren Lehrern die verantwortungsvolle Nutzung neuer Medien lernen. Doch der unter Schülern beliebte Messengerdienst aus den USA darf dazu nicht genutzt werden. Aus Datenschutzgründen. Denn der Dienst wirbt zwar damit, die Daten seien immer verschlüsselt, allerdings erhält der App-Betreiber schon Informationen darüber, wer wann und mit wem kommuniziert. Wer die App hochlädt, gibt außerdem seine Kontaktdaten preis. Die werden dann an Facebook weitergegeben und zu Werbezwecken ausgewertet. Und deswegen halten sich die Schulleiter beispielsweise in Wendlingen und Nürtingen auch an das Verbot aus dem Kultusministerium.

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