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Reportage

Eine Romanze des Barocks

28.03.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor 300 Jahren starb Maria Johanna, die letzte „von Wernau“ aus Unterboihingen. Sie war mit dem fürstbischöflichen Hofmarschall von Würzburg verheiratet. Von Konrad Steinert

Maria Johanna von Wernau verbrachte einen Teil ihrer Jugend auf der Festung Marienberg in Würzburg. Foto: Adobe Stock
Maria Johanna von Wernau verbrachte einen Teil ihrer Jugend auf der Festung Marienberg in Würzburg. Foto: Adobe Stock

Herbipoli omnibus sacramentis munita … circa 1mam et 2dam horam post meridiam decessit praenobilis Domina Maria Johanna Spechtin, nata de Wernaw, ultima huius nobilissimi stemmatis surcula atque domina in Ober- et Underdettingen, Dunzdorff et Underbohingen. Cuius anima laudet salvatorem suum in saecula saeculorum. Amen.“ So notiert Pfarrer Joseph Anton Saile in der Sterbematrikel seiner Pfarrei St. Kolumban Unterboihingen am 11. April 1719 den Tod des letzten Sprosses des edlen Stammes der Herren von Wernau in Unterboihingen, der in Würzburg starb. Wer war nun diese „praenobilis domina“ von Ober- und Unterdettingen, Donzdorf und Unterboihingen, deren Seele ihren Heiland bis in alle Ewigkeiten loben möge? Ihre Geburt ist in der Matrikel nicht dokumentiert, sehr ausführlich dafür aber das ihrer wohl erstgeborenen Schwester Anna.


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