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Reportage

Ein Ende mit Schrecken blieb den Nürtingern erspart

18.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

75 Jahre Kriegsende – Von Reinhard Tietzen

Am Grienberg nördlich des Bahnhofs lag eine der Schlüsselstellen, an der Nürtingen vom Volkssturm noch hätte verteidigt werden sollen (Ausschnitt aus dem Verteidigungsplan des Bataillonsführers Josef Hildenbrand vom Februar 1945). Anmerkung: Die blaue Linie markiert den Saubach, der rote Kringel die Stellung am Grienberg.
Am Grienberg nördlich des Bahnhofs lag eine der Schlüsselstellen, an der Nürtingen vom Volkssturm noch hätte verteidigt werden sollen (Ausschnitt aus dem Verteidigungsplan des Bataillonsführers Josef Hildenbrand vom Februar 1945). Anmerkung: Die blaue Linie markiert den Saubach, der rote Kringel die Stellung am Grienberg.

Mit einer Krise im ursprünglichen Sinn des Wortes, als einer entscheidenden Wendung, sahen sich vor 75 Jahren im Frühjahr 1945 zahllose Orte und ihre Bewohner in Deutschland konfrontiert. Die bevorstehende Kriegsniederlage samt dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft und die zu erwartende Besetzung durch die Kriegsgegner waren außer von Verblendeten nicht mehr zu ignorieren. Wie sich das Ende des mehr als fünfeinhalb Jahre schon dauernden Krieges im eigenen Ort abspielen würde, lag allerdings im Ungewissen.


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