Schwerpunkte

Reportage

Ein bisschen Frieden. . .

02.04.2022 05:30, Von Horst Matrohs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn ich in meinen Geschichtsbüchern blättere, ist von gewaltsamen Auseinandersetzungen mehr zu lesen als von Zeiten des Friedens. In der Bibel, im Alten Testament, ist es ähnlich; angefangen mit dem Brudermord von Kain an Abel. Im Altertum gab es keine Landesgrenzen im heutigen Sinne. Nomaden zogen den Wildtieren von Weide zu Weide und von Wasserstelle zu Wasserstelle hinterher. Streit um Jagdgründe und um Wasser war nicht auszuschließen. Überleben war wichtig. Der Weg des Menschen zur Sesshaftigkeit und zur Domestizierung der Weidetiere war lang. Eigene Territorien wurden abgesteckt und verteidigt.

Die Entstehung von Nationalstaaten von der Antike bis zur heutigen Zeit verlief nicht immer friedlich. Moderne Staaten fanden oder erfanden immer wieder eine Legitimation für einen gewollten Krieg. Kriegserklärungen und Friedensverträge wurden institutionalisiert. Waffenstillstandsvereinbarungen führten nicht immer zum Schweigen der Waffen. Es würde den Rahmen sprengen, auf historisch nachgewiesene Kriege einzugehen.


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