Reportage

Das verlorene Paradies, das nie wirklich eins war

25.05.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Inselparadies mit kleinen Schönheitsfehlern: Die Bewohner des Eilands Porto Santo bei Madeira sind vom großen Nachbarn überrollt worden – Von Bernd-Wilfried Kießler

Porto Santo: Eine kleine karge Insel, überrollt von der Bebauung mit Ferienhäusern von Bewohnern der Nachbarinsel Madeira. Fotos: Ellen Ersing
Porto Santo: Eine kleine karge Insel, überrollt von der Bebauung mit Ferienhäusern von Bewohnern der Nachbarinsel Madeira. Fotos: Ellen Ersing

Es war auf einer Pressekonferenz des 1996 Konkurs gegangenen Stuttgarter Reiseveranstalters Hetzel, als ich zum ersten Mal von Porto Santo hörte: eine kleine Insel bei Madeira, nicht leicht zu erreichen, deshalb touristisch kaum erschlossen, aber mit einem neun Kilometer langen goldgelben Sandstrand gesegnet. Im November 1985 brach ich mit Frau und zwei Kindern im Alter von einem und drei Jahren dorthin auf. Die schwierige Anreise schreckte uns nicht: erst nach München, von dort ein vierstündiger Flug nach Madeira, wo eine kleine zweimotorige Propellermaschine fünf Mal am Tag nach Porto Santo pendelte. Die Flugzeit betrug 17 Minuten, und als Besonderheit konnte man dem Piloten und seinem Co-Piloten bei der Arbeit zuschauen und aus den ersten Reihen sogar die verbleibende Flugzeit an den Instrumenten ablesen.


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