Reportage

„Am Ende landest du immer bei Ursel“

20.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim „Hutzelmännle“ hinterm Tresen: Wenn die Stadt im Dunkeln liegt, treffen sich hier die Nürtinger Nachtschwärmer. Von Matthäus Klemke

Fotos: Holzwarth

Es ist Freitagnacht, kurz vor 23 Uhr. Die Lichterketten in den Bäumen am Schillerplatz beleuchten das Kopfsteinpflaster unter ihnen. Die Nächte sind mittlerweile frostig geworden, die Nürtinger Innenstadt ist gewohnt leer. An der Bahnhofstraße ist es ruhig, nur selten fährt noch ein Auto vorbei. Aber auf der anderen Straßenseite brennt an einer kleinen Hütte noch Licht.

Eine kleine Gruppe von Leuten steht unter dem Dach des kleinen Häuschens. Über ihren Köpfen ist der Schriftzug „Hutzelmännle“ zu lesen. Sie scharen sich um das Ausgabefenster, aus dem ein bekanntes Gesicht grüßt: Ursel Scheiring – von allen nur Ursel genannt – steht hinter der Theke, gewohnt schick zurechtgemacht mit Perlenhalskette und funkelnden Ohrringen.


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