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Licht der Hoffnung: Neuffener Pfeffertagswiegen wieder virtuell

10.01.2022, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Licht der Hoffnung: Das Neuffener Pfeffertagswiegen ist zum zweiten Mal in virtueller Form über die Bühne gegangen. 85 Teilnehmende haben bisher 1381 Euro für die gute Sache gespendet.

Zum zweiten Mal ging das Pfeffertagswiegen nicht in der Stadthalle in Neuffen, sondern auf der heimischen Waage über die Bühne. Hier das Ergebnis von Matthias Bäcker.  Foto: pm
Zum zweiten Mal ging das Pfeffertagswiegen nicht in der Stadthalle in Neuffen, sondern auf der heimischen Waage über die Bühne. Hier das Ergebnis von Matthias Bäcker. Foto: pm

NEUFFEN. Eine Tradition kann nur aufrechterhalten werden, wenn viele Teilnehmer Freude an der gleichen Sache haben. So ist das Pfeffertagswiegen seit dem Jahr 1994 fester Bestandteil am vierten Weihnachtsfeiertag in Neuffen. Sich wiegen lassen, eine Spende abgeben, Weißwurst und Gulaschsuppe essen und ein Bier oder Viertele in gemütlicher Runde trinken. So hat sich das in der Stadthalle in Neuffen jahrelang abgespielt zur Freude aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In Zeiten von Corona musste das Pfeffertagswiegen nun aber bereits zum zweiten Mal in Folge auf die heimischen Waagen verlegt werden. Die Teilnehmenden konnten sich selbst wiegen, das Ergebnis per EMail an Organisator Willy Heinickel senden und eine Spende für die Aktion „Licht der Hoffnung“ der Nürtinger und Wendlinger Zeitung überweisen. Nachdem dies vor einem Jahr 108 Personen getan hatten, verzeichnete Willy Heinickel diesmal 85 Teilnehmer. „Vielleicht ist die Pandemie ja dafür verantwortlich, dass das Durchschnittsgewicht von 80,99 auf 83,29 Kilogramm angestiegen ist“, mutmaßt der Organisator.

Der Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich war der Erste beim Anmelden seines Gewichtes mit 89 Kilogramm (ein Jahr zuvor waren es 88,50 gewesen). Neuffens Bürgermeister Matthias Bäcker mit 89,7 Kilogramm (vor Jahresfrist 88,8) und Beurens Bürgermeister Daniel Gluiber mit 81,2 Kilo (Vorjahr 81,1) nahmen im Grammbereich etwas an Gewichtung zu. Bürgermeister Bäcker sagt dazu: „Ich bin trotzdem sehr zufrieden, da ich mein Ziel, unter 90 zu bleiben, auch dieses Jahr wieder erreicht habe.“

„Zum Gewicht von seinem Stellvertreter Gundbert Schall mit 119,50 Kilo – Vorjahr 118 – hat Bürgermeister Bäcker natürlich noch viel aufzuholen“, scherzt Willy Heinickel. Leicht unter dem Durchschnitt ist der Neuffener Gemeinderat Dieter Bertsch mit 82,60 Kilo (Vorjahr 83,10) geblieben.

Unerreicht bleiben seit mehreren Jahren beim schwersten und beim leichtesten Gewicht Rainer Schock mit 129,70 Kilo und Silvia Heermann mit 47,70 Kilo.

Erfreulich ist das Spendenergebnis. Derzeit weist das Pfeffertags-Konto einen Stand von 1381,11 Euro aus. „Vielleicht erhöht sich der Kontostand ja noch etwas“, hofft Heinickel. wih

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