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Licht der Hoffnung: Musikkabarett Schwarze Grütze in Unterensingen

05.01.2022, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Licht der Hoffnung: Für die vierte Veranstaltung des Kulturfestivals dieser Zeitung gibt es noch Karten. Um 16 Uhr und um 18.30 Uhr tritt morgen das Musikkabarett Schwarze Grütze jeweils eine Stunde lang mit demselben Programm im Udeon in Unterensingen auf.

Das Musik-Comedy-Duo Schwarze Grütze aus Potsdam besteht aus Dirk Pursche (links) und Stefan Klucke.  Foto: Stefan Hoyer
Das Musik-Comedy-Duo Schwarze Grütze aus Potsdam besteht aus Dirk Pursche (links) und Stefan Klucke. Foto: Stefan Hoyer

UNTERENSINGEN. Sechs Kulturabende und sechs soziale Projekte, die durch die Eintrittsgelder unterstützt werden – das ist das 31. Festival der Hoffnung, das die Weihnachtsaktion Licht der Hoffnung der Nürtinger und Wendlinger Zeitung flankiert. Drei bunte und unterhaltsame Abende sind in Wendlingen, Beuren und Nürtingen bereits erfolgreich über die Bühne gegangen. Am morgigen Feiertag, dem 6. Januar, steht die vierte Veranstaltung des Kulturfestivals auf dem Programm. Im Udeon in Unterensingen gastiert – mit freundlicher Unterstützung durch die Großspende des Nürtinger Unternehmens ZinCo – das Musik-Comedy-Duo Schwarze Grütze aus Potsdam.

Seit fast 25 Jahren besiedeln Dirk Pursche und Stefan Klucke die Kleinkunstbühnen der Republik und sind mit ihren bemerkenswerten Liedern auch regelmäßig zu Gast in Hörfunk und Fernsehen. Auf der Bühne sind die beiden Vollblutmusiker ein nachhaltiges Erlebnis, und nennen aus diesem Grunde auch einige Kleinkunstpreise ihr Eigen. Fernab der ausgetretenen Humorpfade pflegen Pursche und Klucke eine einzigartige Balance zwischen Schwarzem Humor und literarischem Wortspiel: hochintelligent, bitterböse und komisch.

Festival und Spendenkonten

Kultur-Festival der Hoffnung:

Donnerstag, 6. Januar, 16 Uhr und 18.30 Uhr: Schwarze Grütze – Zwei-Mann-Musikkabarett. Festhalle Udeon Unterensingen, Schulstraße 41

Samstag, 29. Januar, 18 Uhr und 20.30 Uhr: Lady Sunshine and Mr. Moon. Melchiorhalle Neckartenzlingen, Metzinger Straße 10

Samstag, 19. Februar, 18 Uhr und 20.30 Uhr: Cabo Cuba Jazz. Erich-Scherer-Zentrum Frickenhausen, Fröbelstraße 2

Für jede einzelne Veranstaltung beträgt der Eintritt je 20 Euro. Vorverkauf im Stadtbüro der Nürtinger Zeitung, Am Obertor 15, Telefon (0 70 22) 94 64-150 oder E-Mail
nz-vorverkauf@ntz.de. Bei allen Veranstaltungen muss 2G+ und eine durchgängige Maskenpflicht angewendet werden.

 

Spendenkonten:
Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
IBAN: DE98 6115 0020 0010 2133 44

Baden-Württembergische Bank
IBAN: DE68 6005 0101 0405 1352 40

Volksbank Mittlerer Neckar
IBAN: DE42 6129 0120 0533 3330 08

VR Bank Hohenneuffen-Teck
IBAN: DE67 6126 1339 0191 3960 01

Wer nur für ein bestimmtes Projekt spenden möchte, schreibt auf den Überweisungsträger das entsprechende Spendenstichwort dazu: Familie (für das Corona-Nachsorgepaket der Diakonie für sozial schwache Familien), Jugend (für das Beachvolleyballfeld des Evangelischen Jugendwerks), Kinder (für die Umbauarbeiten im Haus Aichele), Kenia (für Schulgebühren für Kinder in Kenia), Kamerun (für das Ernährungsprogramm für Kinder in Mamfe) oder Nepal (für den Bau einer Wasserleitung und einer Biogasanlage).

Das aktuelle Programm „Vom Neandertal ins Digital“ mussten die Kabarettisten wegen der Corona-Pandemie noch nicht einmal groß umschreiben. Denn die zahlreichen Lockdowns haben mit Homeschooling, Homeoffice und Streamen die Problematik der digitalen Welt für wirklich jeden von uns spürbar werden lassen.

Und genau diese Thematik behandeln Dirk Pursche und Stefan Klucke in ihrem nach wie vor hochaktuellen Programm auf ihre ganz eigene satirische und schwarzhumorige Art. In ihren Liedern übertreiben die beiden Barden den täglichen Wahnsinn nur unwesentlich. Das Musikkabarett Schwarze Grütze legt den Finger in die offene Festplatte der Gesellschaft. Da trifft künstliche auf künstlerische Intelligenz.

Die neuen Lieder sind bittere Gesellschafts-Selfies. Pursche und Klucke halten ihre Kamera direkt auf unsere schlimmen Stellen und entwickeln daraus ihre sehr lustigen Geschichten. Eingefasst wird die Momentaufnahme des digitalen Bitstorms in eine skurrile Rahmenhandlung. Als Abgesandte einer anderen Galaxie erforschen die beiden im Blick aus der Zukunft, ob es auf der Erde jemals intelligentes Leben gegeben hat.

Für die Veranstaltung im Udeon brauchen Dreifachgeimpfte und Zweifachgeimpfte innerhalb von drei Monaten nach der zweiten Impfung keinen Test vorzulegen. Das gilt auch für genesene Personen, deren anschließende Impfung nicht länger als drei Monate zurückliegt oder deren Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als drei Monate zurückliegt. Während der gesamten Veranstaltung ist auch am Platz ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Licht der Hoffnung