Nürtingen

Gents und Strahlcenter machen Licht hell

10.01.2020, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Licht der Hoffnung: Die Spendenkasse erreicht dank zweier weiterer großer Beiträge den neuen Stand von 117 000 Euro

Die 29. Saison der Hilfsaktion „Licht der Hoffnung“ für sechs soziale Projekte ist schon jetzt eine der bisher erfolgreichsten. Das Spendenbarometer hat inzwischen 117 000 Euro erreicht – auch dank der Spenden der „Gents“ und der Firma IWM Strahlcenter.

Werner Müllerschön (Mitte), Eigentümer der Metzinger Firma IWM Strahlcenter, nimmt den Dank von Christian Fritsche von der Geschäftsführung des Senner-Verlags (links daneben) für die Spende über 3000 Euro entgegen. Mit auf dem Bild sind IWM-Mitarbeiter, Geschäftsführer Stefan Maier (Dritter von rechts) und Verlags-Marketingleiter Thomas Holzwarth (rechts). Foto: lcs
Werner Müllerschön (Mitte), Eigentümer der Metzinger Firma IWM Strahlcenter, nimmt den Dank von Christian Fritsche von der Geschäftsführung des Senner-Verlags (links daneben) für die Spende über 3000 Euro entgegen. Mit auf dem Bild sind IWM-Mitarbeiter, Geschäftsführer Stefan Maier (Dritter von rechts) und Verlags-Marketingleiter Thomas Holzwarth (rechts). Foto: lcs

Der Spendenaktion „Licht der Hoffnung“ fühlt sich Werner Müllerschön schon lange verbunden. Auch wenn der Nürtinger Unternehmer seine Firma IWM Strahlcenter schon vor vielen Jahren in Metzingen angesiedelt hat, zeigt er mit einer großzügigen Spende über 3000 Euro weiterhin die Verbundenheit zu seiner Heimatgemeinde. Dafür haben sich am gestrigen Donnerstag Christian Fritsche von der Geschäftsführung des Senner-Verlags, Marketingleiter Thomas Holzwarth und Redakteur Lutz Selle vor Ort im Unternehmen in Metzingen bedankt.

Im Jahr 1978 hat Werner Müllerschön die Firma IWM, die für die Initialen seiner Frau Inge und von ihm selbst steht, als Maschinenhandels-Betrieb gegründet. Inzwischen umfasst die IWM-Firmengruppe vier Unternehmen und Werner Müllerschön hat schon vor vielen Jahren in Metzingen den richtigen Platz für sein Unternehmen IWM Strahlcenter gefunden, das sich auf die Bearbeitung von Metallen mit Strahltechnik-Anlagen spezialisiert hat. Die Firma zählt zu den Spezialisten, wenn es um das Strahlen von Werkstücken unterschiedlichster Größen, Formen und Materialien geht. Das Center bietet als Dienstleister alle Strahl- und Entlackungsarbeiten wie Reinigen, Aufrauen, Glätten, Entgraten oder Verdichten an. Seit sechs Jahren arbeitet Werner Müllerschön mit der inzwischen benachbarten Firma Stefan Maier Industrieservice zusammen. Maier ist schon von jeher auf Reinigungen spezialisiert, seit 2019 zudem Eigentümer von IWM Strahltechnik und hat seit Jahresbeginn auch den Strahlcenter-Geschäftsführerposten inne.

Brechend voll ist der Schlachthof beim jüngsten Auftritt der Nürtinger Band "The Gents" gewesen, die seit nunmehr 17 Jahren immer am 5. Januar für den guten Zweck Oldies der 1960er- und 1970er-Jahre spielen. 216 Besucher haben die Tanzfläche gefüllt und durch die Eintrittsgelder die Spendenkasse umd weitere 2160 Euro gefüllt. Foto: pm
Brechend voll ist der Schlachthof beim jüngsten Auftritt der Nürtinger Band "The Gents" gewesen, die seit nunmehr 17 Jahren immer am 5. Januar für den guten Zweck Oldies der 1960er- und 1970er-Jahre spielen. 216 Besucher haben die Tanzfläche gefüllt und durch die Eintrittsgelder die Spendenkasse umd weitere 2160 Euro gefüllt. Foto: pm

„So ein Gedränge habe ich im Schlachthof noch nie erlebt“, erzählte Rainer Botzenhardt, Keyboarder der Nürtinger Beatband „The Gents“, die bereits seit dem Jahr 2003 stets am Vorabend des Feiertags Heilige Drei Könige für den guten Zweck auftreten. In diesem Jahr wollten 216 Besucher die Livemusik von Wolfgang „Bongo“ Arnold, Waldemar Janicki, Harald Seeger, Rudolf Bayer und Rainer Botzenhardt sehen und hören, die vier Stunden lang Oldies der 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahre spielten. Einen Gastauftritt hatte auch der Schlagzeuger aus der Gents-Gründungsformation, Gerhard „Ringo“ Glock, der aus Bonn angereist war. Zu den alten Hits wurde wieder fleißig abgetanzt. Der Raum war zu später Stunde so voll von Menschen, dass es keinen freien Platz mehr gab. Und die Fans der Oldies wie „Gimme some lovin’“, „Keep on running“, „Hey Joe“ oder „Let it be“ sorgten für 2160 Euro für die durch „Licht der Hoffnung“ unterstützten Projekte, wofür wir herzlich danken.

Eine volle Halle wird es auch am Samstag, 18. Januar, ab 20 Uhr in Frickenhausen geben, wenn zum Abschluss des Festivals der Hoffnung das Schattentheater der Mobilés mit „Moving Shadows“ zu bewundern sein wird. Die allerletzten wenigen Restkarten sind noch im Stadtbüro der Nürtinger Zeitung, Am Obertor 15, zu bekommen.

Licht der Hoffnung