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Wie Corona das Schulleben beeinflusst

14.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Schulleben hat sich wegen Corona auch im Landkreis Esslingen stark verändert – natürlich schon vor dem nun aktiven Lockdown. Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 8b der Gemeinschaftsschule Frickenhausen berichten.

Annalena Schmid (13) und Lukas Schelkes (13) sagen, dass man im Unterricht und auf dem gesamten Schulgelände Masken tragen musste. Sie empfanden dies jedoch oftmals als Beeinträchtigung ihrer Leistungsfähigkeit. Eine weitere Veränderung war das ständige Lüften während des Unterrichts. Den Schülern und Schülerinnen war deshalb oft kalt. Aus diesem Grund trugen sie meistens Jacken oder mehrere Schichten Kleidung im Klassenzimmer.

Ein wichtiger Bestandteil des Schullebens sind außerunterrichtliche Veranstaltungen: Chorkonzerte, Klassenfahrten oder auch die Besuche von Gedenkstätten und Museen können momentan wegen Covid-19 nicht stattfinden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Maßnahmen für uns als Schüler und Schülerinnen doch sehr unangenehm und belastend sind.

Max Bauer und Alessandro D’Elia aus der Klasse 8b der Frickenhäuser Gemeinschaftsschule berichten:

Viele Schülerinnen und Schüller würden zum Beispiel die Abstandsregeln abschaffen wollen oder den Sportunterricht weglassen, da man in diesem Fach keine Einhaltung der Hygieneregeln gewährleisten kann. Aufgrund dessen, dass viele die Regelungen nicht gut finden, haben wir uns die Frage gestellt, ob das Homeschooling doch keine bessere Alternative wäre.

Vorteile wären die Senkung der Ansteckungsgefahr und die Möglichkeit der individuellen Einteilung der Aufgaben und Arbeitszeiten. So sinkt auch der Druck, der in der Schule dauernd ausgeübt wird. Allerdings macht sich auch hier wieder die Chancenungleichheit bemerkbar, da sich viele ihre Zimmer mit Geschwistern teilen müssen oder überhaupt keinen Computer oder keinen Internetanschluss haben. Die Mehrzahl der Eltern ist berufstätig und somit tagsüber nicht zuhause. Das stellt besonders bei jüngeren Kindern eine große Herausforderung dar. Die fehlenden sozialen Kontakte innerhalb des Homeschoolings sind darüber hinaus ebenfalls nicht gut.

Gerade bei diesem Thema sollte man aber auch nicht die Sicht der Lehrer vergessen. „Die Schule ist zu einem Ort geworden, an dem oft der Spaß und die Unbeschwertheit zu kurz kommen. Gerade die Schüler und Schülerinnen sind sehr eingeschränkt in ihren Handlungsmöglichkeiten und vermissen insbesondere außerunterrichtliche Veranstaltungen, wie beispielsweise Ausflüge, Weihnachtsfeiern, Schulfeste oder Praktikas, schmerzlich“, sagte unsere Lehrerin Katrin Ullrich, die Deutsch unterrichtet.

Dennoch ist es so, dass viele Schülerinnen und Schüler sich teilweise benachteiligt fühlen. Nicht nur wegen der Umstände vor Ort, sondern auch im Hinblick auf ihr Mitspracherecht. Immerhin geht es hier vor allem um ihre Bildung. So oder so ist es schwerer geworden- und das hängt nicht nur mit den teilweise entstandenen Wissenslücken während des Homeschoolings zusammen. Am Ende ist es eine Situation, die alle betrifft und es ist bestimmt nicht einfach eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind.

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