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Wendlingen

Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Coronaverordnung in Wendlingen am 1. Mai - Mehrheit hält sich an die Regeln

05.05.2021 05:30, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die meisten Menschen verhalten sich coronakonform im öffentlichen Raum – Einige wenige schwarze Schafe erhalten Anzeigen

Je länger die Coronakrise dauert, desto mehr zerrt sie an den Nerven. Viele wünschen sich wieder etwas mehr Normalität. Selbst der 1. Mai, der traditionell die Massen in die Natur strömen lässt und für gewöhnlich im Biergarten seinen gemütlichen Abschluss findet, wurde coronabedingt auf Abstand gefeiert. Polizei und Ordnungsämter haben wenig zu beanstanden.

Gegen eine kleine Rast beim sonntäglichen Spaziergang mit Essen und Trinken vom Kiosk oder der Gastwirtschaft mit außer Haus Verkauf ist nichts einzuwenden, vorausgesetzt Betreiber und Gäste halten sich an die Coronabestimmungen.  Foto: Holzwarth
Gegen eine kleine Rast beim sonntäglichen Spaziergang mit Essen und Trinken vom Kiosk oder der Gastwirtschaft mit außer Haus Verkauf ist nichts einzuwenden, vorausgesetzt Betreiber und Gäste halten sich an die Coronabestimmungen. Foto: Holzwarth

WENDLINGEN/KIRCHHEIM. Bis auf die Ausschreitungen am Rande von 1.-Mai-Kundgebungen auch dieses Jahr wieder in größeren Städten, blieb es weitgehend ruhig. In den Polizeimeldungen – kein Hinweis auf Auflösung von größeren Ansammlungen von Maiausflüglern oder von illegalen Partys. Lediglich in Wendlingen gab es sechs Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Coronaverordnung, im Polizeibericht liest man davon nichts, weil dies eine Ordnungswidrigkeit darstellt und keine Straftat sei. Nach Auskunft der Pressestelle im Polizeipräsidium Reutlingen, das unter anderem für den Landkreis Esslingen zuständig ist, werden solche Verstöße statistisch von der Polizei nicht weiter erfasst. Es müsse auch nicht immer gleich ein Bußgeld ausgesprochen werden, wenn sich die Leute im Gespräch mit der Polizei einsichtig zeigten, erläutert auf Anfrage unserer Zeitung Christian Wörner hierzu. „Wir handhaben solche Vorfälle in der Regel mit Augenmaß“, sagt er, „lediglich bei unbelehrbaren Leuten kommt es zur Anzeige“.


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