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Volvo: Freiwillig eingebremst

18.07.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pje) Nach dem Jahr 2020 soll kein Mensch mehr in einem neuen Volvo getötet oder schwer verletzt werden. Dieses sehr ehrgeizige Ziel hatte sich die schwedische Traditionsmarke, seit 2010 in chinesischer Hand, vor einiger Zeit gesetzt. Da der technische Fortschritt an Bord der Fahrzeuge allein kaum ausreicht, haben die Volvo-Forscher auch den Menschen hinterm Lenkrad ins Auge gefasst – und sein Verhalten. Die Untersuchungen ergaben: Alkohol- und Drogeneinfluss, Ablenkungen und Unaufmerksamkeit sowie zu hohe Geschwindigkeit sind die drei entscheidenden Faktoren, die zu schweren Verletzungen und Todesfällen führen.

„Wir wollen eine Diskussion darüber beginnen, ob Automobilhersteller das Recht oder vielleicht sogar die Pflicht haben, Technik in ihren Autos zu installieren, die das Verhalten der Fahrer verändert und Fehlverhalten verhindert“, erklärte Volvo-Chef Håkan Samuelsson im März 2019. Seinen Worten, die für reichlich Diskussionsstoff sorgten, folgen nun Taten: Wer jetzt einen neuen Volvo bestellt, wird in den technischen Daten als Höchstgeschwindigkeit den Eintrag 180 km/h finden. Auch Modelle, die bisher locker eine Spitzengeschwindigkeit jenseits der 200er-Marke erreichten, fahren ab sofort in den elektronischen Tempobegrenzer.


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