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Stuttgart: Wie geht es dir, Autostadt?

17.08.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pje) Als die Wochenzeitung „Die Zeit“ am 25. Juli zur Konferenz in die Stuttgarter Wagenhallen lud, versammelten sich rund 200 Bürgerinnen und Bürger und lauschten den Vortragenden auf dem Podium. „Mit dieser Art der Mobilität kommen wir nicht weiter“, erklärte Oberbürgermeister Fritz Kuhn gleich zu Beginn und ergänzte mit Blick auf die bekannten Stuttgarter Verkehrs- und Luftprobleme: „Wir brauchen in Zukunft nicht nur weniger Autos, sondern auch Autos mit einem anderen Antrieb.“ Für die schwäbische Autostadt sei es von entscheidender Bedeutung, wie schnell die Autoindustrie die Wandlung hin zu neuen Lösungen schaffe.

Es ist kein Geheimnis: Derzeit sind sowohl Verkehrsdichte als auch Abgasmenge der Autos im Stuttgarter Kessel zu hoch. Zur Problemlösung gibt es zwei Strategien: das Vertrauen auf den technischen Fortschritt und die Bereitschaft zu einer Verhaltensänderung. Wolfgang Gruel, Mobilitätsforscher und Professor an der Hochschule der Medien Stuttgart, sieht den reinen Glauben an den technischen Fortschritt kritisch: „Wenn die Antriebe effizienter werden, wird der Verkehr zunehmen und nach kurzer Zeit an neue Grenzen stoßen.“ Er plädierte zusätzlich zu abgasfreien Antrieben für eine Änderung des Mobilitätsverhaltens jedes Einzelnen.


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