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Raum ist in der kleinsten Lücke

22.01.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Toyota quetscht zwischen seine beiden SUV-Modelle C-HR (4,39 Meter lang) und RAV4 (4,60 Meter) noch einen 4,46 Meter langen Hochbeiner. Statt einer Buchstaben- und Zahlenmischung führt er den Namen Corolla Cross, obwohl er mit Toyotas Kompaktwagen-Legende auf den ersten Blick nur wenig zu tun hat. Sein Blech ist etwas weniger wirr gefaltet als beim kürzeren CHR. Stilistisch steht bei einer der weltgrößten Marken der Wiedererkennungswert durch ein einheitliches Gesicht nicht im Vordergrund: Bei der neuen Corolla Cross, die erst im Herbst in Deutschland erwartet wird, erinnert ein Kühler in Form eines Trapezes, das nach oben schmaler wird, an den großen siebensitzigen Geländewagen Highlander.

Toyota Corolla Cross Hybrid Foto: rdk
Toyota Corolla Cross Hybrid Foto: rdk

Unterm Blech wird das Hybridsystem, mit dem Toyota einst im Prius Pionierarbeit leistete, in nunmehr fünfter Generation eingebaut. Es erzeugt den Strom selbst an Bord. Mit Antrieb auf die Vorderräder gibt Toyota eine Systemleistung von 197 PS/146 kW an. Die Allradausführung hat einen zusätzlichen Elektromotor mit 42 PS/31 kW, der sich automatisch auf die Hinterachse zuschaltet, wenn die Elektronik vorn Schlupf meldet. Unter den zahlreichen Sicherheitseinrichtungen ist erstmals ein Airbag zwischen Fahrer und Beifahrer eingebaut, der beim Seitenaufprall die Verletzungsgefahr vermindert.

Die Batterie an Bord ist trotz höherer Speicherkapazität um vierzig Prozent leichter. Auch alle möglichen anderen Verfeinerungen dienen der weiteren Verbrauchssenkung; genaue Werte wurden bei einer ersten Präsentation im Stand noch nicht genannt, ebenso wenig wie die Preise, die voraussichtlich etwas über 30 000 Euro beginnen werden. bwk

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