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Oben ohne auf dem Fahrrad?

12.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bwk) Die Zahl ist ernüchternd: Nur 18 Prozent aller deutschen Radfahrer schützen ihren Kopf mit einem Helm. Immerhin: Ihren Kindern setzen sie den Kopfschutz in überwiegender Mehrheit auf – hier beträgt die Quote 82 Prozent. Das Argument für die Fürsorge: Kinder auf dem Rad sind weniger aufmerksam. Das mag stimmen, aber ihre Verletzungsgefahr ist nicht höher, weil sie mit geringerer Geschwindigkeit unterwegs sind und ihre Fallhöhe bei einem Sturz geringer ist.

Warum Erwachsene so schwer unter den Helm zu kriegen sind, ist keine Preisfrage: Schon von 30 Euro an aufwärts sind brauchbare Exemplare zu haben. Umfragen haben ergeben, dass außer Gleichgültigkeit auch Eitelkeit im Spiel ist, zum einen, was die Kleidsamkeit der Kopfbedeckungen, aber auch die Beeinträchtigung der Frisur betrifft.

Dabei sprechen die Unfallstatistiker eine deutliche Sprache: 73 Prozent aller verunglückten Radfahrer trifft’s am Kopf, 43 Prozent werden im Brustbereich und 38 Prozent an Armen und Händen verletzt. Übrigens sind bei drei Viertel die Unfallgegner Autos, von denen die Radler angefahren oder gestreift werden.

Der Sinn eines Fahrradhelms ist unstrittig, was die Verhinderung und Minderung von Verletzungen betrifft, wenn es auch im Bereich der Stirn und der Schläfen noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, um die Aufprallsicherheit zu erhöhen. Beim Kauf achte man auf das Prüfzeichen CE oder die Aufschrift EN-Norm 1070.


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