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Den Defender abgekupfert

02.10.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bwk) „The Grenadier“ heißt ein Pub in der Wilton Row Nr. 18 des Londoner Stadtteils Belgravia. Hier ist der Legende nach die Schnapsidee entstanden, den Anfang 2016 eingestellten Land Rover Defender in seiner ursprünglichen Form weiterzubauen. Weil die Firma Jaguar-Land Rover abwinkte, nahm Sir Jim Arthur Ratcliffe die Sache selbst in die Hand. Der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Mann war mit dem Aufbau des Chemiekonzerns Ineos zu Geld gekommen und ist heutzutage einer der reichsten Männer Großbritanniens.

Kommt einem bekannt vor: der Ineos Grenadier.  Foto: rdk
Kommt einem bekannt vor: der Ineos Grenadier. Foto: rdk

Mit namhafter technischer Hilfe – etwa des Allradspezialisten Magna Steyr in Graz – wurde ein Auto auf die Räder gestellt, gegen das Jaguar-Land Rover sofort gerichtlich wegen Plagiats vorgehen würde, wenn es aus China käme: Die Designer haben nichts anderes getan, als den alten Defender abzukupfern (der moderne Nachfolger kam dieses Jahr auf den Markt). Die Frage ist, ob eine vor viereinhalb Jahren eingestellte Karosserieform noch Urheberschutz genießt.


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