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Das Gute liegt manchmal nah

02.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bwk) Wenn man für eine mehr als dreißig Jahre alte Honda Prelude neue Stoßdämpfer braucht, artet das in wochenlange Detektivarbeit aus. Denn im Gegensatz zu europäischen Automobilmarken gibt es für Autos aus Japan bei uns keinen lebendigen Oldtimermarkt – aus zwei Gründen: Erst in den späten 1960er Jahren sind die ersten Pkw aus Fernost importiert worden – es waren Kleinwagen von Honda. Sie galten als günstige Alltagsfahrzeuge, die niemand als Kapitalanlage in die geheizte Garage stellte, sondern die nach Gebrauch überwiegend auf dem Schrottplatz landeten.

Ein letzter Zug mit dem Schraubenschlüssel, und der neue Stoßdämpfer sitzt.  Foto: Kießler
Ein letzter Zug mit dem Schraubenschlüssel, und der neue Stoßdämpfer sitzt.  Foto: Kießler

Nun also neue Stoßdämpfer – bei Honda Deutschland: Fehlanzeige. Denn Hersteller und Importeure müssen Ersatzteile nicht länger als zehn Jahre vorhalten. Die Firma HFB in Pliezhausen beschäftigt sich mit der Instandsetzung von Klassikern, und sie hat den großen Vorteil, dass ihr Mutterhaus Koch & Beck überseeische Vertretungen nicht nur in Japan, sondern auch in Nordamerika hat, wo Honda beträchtliche Verkaufserfolge verbucht.


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