Volleyball

Volleyball-Größen beim VLW-Jubiläum in Nürtingen

24.11.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim Festakt anlässlich des Jubiläums zum 50-jährigen Bestehen des Volleyball-Landesverbands Württemberg (VLW) betonten zahlreiche prominente Volleyballer kürzlich in der Nürtinger Stadthalle K3N die Bedeutung des Schulsports für ihre Volleyball-Karrieren. Markus Dieckmann, ehemaliger deutscher Beachvolleyballspieler und Trainer der Londoner Goldmedaillengewinner Julius Brink und Jonas Reckermann, Jörg Ahmann, Bronzemedaillengewinner im Beachvolleyball bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney, Moderator Guido Dobbratz, Rekordnationalspielerin Renate Riek-Bauer und Max Günthör, Nationalspieler und Champions-League-Sieger mit dem VfB Friedrichshafen, (von links) hatten bei der Jubiläumsfeier auf dem Podium für eine Diskussionsrunde Platz genommen. Die 52-jährige Riek-Bauer absolvierte insgesamt 518 Länderspiele für Deutschland und sieht den Schulsport als größte Talentschmiede: „Innerhalb des Schulsystems werden alle Kinder erreicht und können mit dem Volleyballspiel in Kontakt kommen.“ Auch in der DDR habe man durch diese Art der Talentsichtung an Schulen große Erfolge feiern können, meinte Riek-Bauer, die selbst noch beim MTV Stuttgart aktiv ist. Ahmann fand den Zugang zum Volleyball ebenfalls über den Schulsport. Zudem meinte er allerdings, dass zu seiner Zeit die Vereine noch da waren, um die Kinder „abzuholen“. Heutzutage würden den Vereinen dazu die Trainer fehlen. ath/vlw

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