Tischtennis

Saisonabbruch droht

29.01.2021 05:30, Von Michael Oehler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tischtennis: Kein TTBW-Alleingang

Seit November steht der Spielbetrieb im Tischtennis aufgrund der Corona-Pandemie still. Nun hat der Verband Tischtennis Baden-Württemberg (TTBW) bekanntgegeben, wann entschieden wird, ob und wann die Saison fortgesetzt werden könnte.

Bereits im Dezember hatte das TTBW-Präsidium beschlossen, die Saison bis zum 1. März auszusetzen und anschließend als Einfachrunde ohne Doppelpartien fortzusetzen. Jedoch zeichne sich nun ab, dass die beschlossene Saison-Unterbrechung bis Ende Februar aufgrund der Infektionslage wohl nicht ausreiche, heißt es in einer Mitteilung des Verbands an die Vereine. Wie oder ob die Saison überhaupt fortgesetzt werden könne, werde deshalb in den nächsten Wochen entschieden.

Der baden-württembergische Verband will in dieser Frage aber „keinen Alleingang machen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Der TTBW strebt einen „einheitlichen Lösungsweg“ mit dem Deutschen Tischtennisbund (DTTB), den anderen Landesverbänden sowie mit den Landessportbünden an.

Der Zeitplan sieht vor, dass das TTBW-Präsidium Mitte Februar eine Entscheidung über eine Verlängerung der Saisonunterbrechung treffen will. Am 8. März berät das Präsidium des DTTB über einen möglichen Saisonabbruch der Bundesspielklassen (ab Oberliga aufwärts). Von dieser Entscheidung will auch der TTBW abhängig machen, ob die Saison in den Verbands- und Bezirksspielklassen abgebrochen werden wird.

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